löst HIAP ab

Das Hessische Integrierte Agrarumweltprogramm (HIAP) ist Ende 2014 ausgelaufen und wird seit 2015 bis vorerst 2020 durch das Hessische Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Maßnahmen (HALM) ersetzt.

Landwirte erhalten für die Durchführung von besonders umweltschonenden Maßnahmen oder Bewirtschaftungsformen Ausgleichszahlungen für zusätzlich entstehende Kosten und Ertragsschwankungen. Finanziert wird das Programm aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes Hessen. Teilnehmende Landwirte schließen mit dem Land Hessen einen Bewirtschaftungsvertrag für den Zeitraum von in der Regel fünf Verpflichtungsjahren (01. Januar nach Antragsstellung bis 31. Dezember des fünften Verpflichtungsjahres) ab. Für die Maßnahmen C.2, G.2 und H.2 gelten gesonderte Bestimmungen bezüglich des Verpflichtungszeitraumes.

 

Antragsformalitäten für das HALM
  • HALM-Zuwendungs-Anträge müssen bis zum 01. Oktober bei der Bewilligungsstelle des Landkreises eingereicht werden.
  • Zuwendungs- und/oder Ablehnungsbescheide ergehen bis Ende Dezember des Jahres, in dem der Antrag gestellt wurde.
  • Bis zum 15. Mai eines jeden Verpflichtungsjahres (!) muss durch den Landwirt zusätzlich ein Auszahlungsantrag gestellt werden. Falls kein Auszahlungsantrag gestellt wird, verfallen die Zuwendungsanträge.
  • Die Auszahlungsbescheide und Auszahlungen für ein Verpflichtungsjahr erfolgen im darauffolgenden Frühjahr.
  • Flächenänderungen aufgrund bestimmter HALM-Programme (z.B. Blühstreifen) müssen erst ab dem Agrarantrag des ersten Verpflichtungsjahres angezeigt werden

Die Antragsstellung wird zunächst auf der Grundlage eines Richtlinienentwurfes durchgeführt. Es kann vorkommen, dass einzelne Programme aufgrund ausgeschöpfter Fördermittel abgelehnt werden. Sollten sich während der Vertragslaufzeit Änderungen an den Förderrichtlinien ergeben, werden die Antragssteller rechtzeitig informiert.

 

Überblick Fördermaßnahmen

A. Förderung der Zusammenarbeit (Erarbeitung, Umsetzung und Begleitung von
Konzepten)

B. Ökologischer Landbau

C. Förderung besonders nachhaltiger Verfahren im Ackerbau

C.1. Vielfältige Kulturen im Ackerbau

C.2. Beibehaltung von Zwischenfrüchten über den Winter

C.3. Integration naturbetonter Strukturelemente der Feldflur

  • Einjährige oder Mehrjährige Blühstreifen/-flächen
  • Gewässer-/Erosionsschutzstreifen
  • Ackerrandstreifen
  • Ackerwildkrautflächen

D. Förderung besonders nachhaltiger Verfahren auf Dauergrünland

  • Grünlandextensivierung
  • Bodenbrüterschutz
  • Kennartennachweis

E. Förderung besonders nachhaltiger Verfahren bei Dauerkulturen

  • Erhaltung von Streuobstbeständen (Erhaltungsschnitt, Nachpflanzung)

H. Förderung des Arten- und Biotopschutzes in Agrarökosystemen

  • Naturschutzfachliche Sonderleistungen auf Grünland (NSL)
  • Arten- und Biotopschutz im Offenland


Keine Doppelförderung möglich

HALM-Anträge können nur gestellt werden, wenn eine Doppelförderung ausgeschlossen ist. So können „ökologische Vorrangflächen“ (ÖVF) für das „Greening“ nicht über das HALM gefördert werden. Auch Flächen in Wasserschutzgebieten werden nur durch HALM bezuschusst, wenn eine Doppelförderung ausgeschlossen ist bzw. der Zwischenfruchtanbau rechtlich nicht vorgeschrieben ist.

 

Weiterführende Links zu HALM

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - Agrarumweltprogramm
https://umweltministerium.hessen.de/agrarumweltprogramm

Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen - Neues hessisches Agrarumweltprogramm
http://www.llh.hessen.de

HALM-Viewer
http://www.halm.hessen.de

Antragsunterlagen
http://www.wibank.de

Aktuelles

 

08.03.2018 Rundschreiben 01/2018

 

Frührjahrs-Nmin-Werte

Frühjahrsdüngung

 

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11.12.2017 Rundschreiben 04/2017

Witterung 2017

Herbst-Nmin-Werte

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18.10. und 30.11. 2017 Feldbegehung

Rapsnacherntemanagement durch Direktsaat in Zwischenfrüchte

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28.09.2017

Kurzmitteilung 04/2017

N-Effizienz im Raps

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15.08.2017

Rundbrief 03/2017

- Düngebedarfsermittlung im Herbst
- Rapsbestellung und Begleitpflanzenbau
- Bodenbearbeitung nach schwieriger Ernte

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30.06.2017

Rundbrief  02/2017
-
Herbstdüngung nach neuer Düngeverordnung
-Nachernetemanagement
- Zwischenfruchtanbau
- Grunddüngung und Kalkung
- Fruchtfolgegestaltung


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12.04.2017

Kurzmitteilung 03/2017
N-Düngung zu Mais

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06.04.2017

Kurzmitteilung 02/2017
Anschlussdüngung Getreide

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05.04.2017

Kurzmitteilung 01/2017
Rapsdüngung

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03.03.2017

Rundbrief  01/2017
- Nmin-Werte im
Frühjahr 2017

-N-Effizienz
- Düngeempfehlung 2017
- Vergleich Herbst-
Nmin 2016
und Frühjahrs-Nmin 2017
- Allgemeine Hinweise


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03.02.2017

Kurzmitteilung 01/2017
Rapsdüngung

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